Die Rheinuferpromenade ist ein absolutes Muss für jeden Düsseldorf-Besucher. Hier erschließt sich die Weite des Rheinbogens, an dem die Stadt liegt und die moderne Skyline am Medienhafen. Erreichbar ist die Promenade ganz einfach, wenn man aus der Altstadt kommend einfach Richtung Westen läuft.

Bis 1993 war die Stadt von ihrem Fluß getrennt. Die Rheinuferstaße, die direkt am Rhein entlangführte, passierten täglich bis zu 55000 Fahrzeuge. Diese lärmende Blechlawine begrenzte jäh die Altstadt zum Fluß hin.
Dieser unerträgliche Zustand konnte nach nur dreijähriger Bauzeit am 15. Dezember 1993 mit der Eröffnung des Rheinufertunnels beendet werden. Kein anderes Bauprojekt hat Düsseldorf in den letzten Jahrzehnten stäker verändert. Der Verkehr rollt nun unterirdisch durch den fast 2 km langen Tunnel, dessen Röhren im nördlichen Teil aus Platzgründen übereinander verlaufen.

Dieses Großprojekt gab der Altstadt den Rhein zurück. Heute befindet sich dort, wo die Autos jetzt unter der Erde fahren, eine 1,5 Kilometer lange Promenade, eine Zone für Fußgänger und Radfahrer.
Mit Bäumen bepflanzt und orginellen Bodenplatten versehen, bietet sie den idealen Ort zum flanieren. Hier kann man weit in beide Richtungen des Rheinbogens schauen und das moderene Landtagsgebäude, den Rheinturm oder die Jugendstil-Häuser an der Promenade betrachten. Zwei Brücken über den Strom sind von der Promenade aus zu sehen: im Süden die Rheinkniebrücke und im Norden die Oberkasseler Brücke.

Der Burgplatz mit dem Schlossturm integriert sich übergangslos in die Promenade. Auf seiner Höhe wurde eine breite Treppe zum Rheinufer hin angelegt, die sich zum beliebten Treffpunkt der Düsseldorfer entwickelt hat. In den Kasematten, alten Lagerräumen direkt am Rhein, befinden sich heute eine reichhaltige Gastronomie, wo man bei schönem Wetter ein Eis essen oder ein kühles Alt trinken kann.