
Der Medienhafen hat das Gesicht Düsseldorfs in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Und er verändert es immer noch, denn weiterhin wird längs des alten Industriehafens gebaut.
Realisiert worden ist im Stadtteil Bilk - nicht weit entfernt von Landtag und Stadttor - um das östliche Hafenbecken herum ein städtebaulich einzigartiges Projekt. Es entstand eine faszinierende Ansammlung modernster Architektur.
Aber auch Elemente der einstigen Industriegebäude wurden stellenweise saniert und integriert. Dabei wurde bewußt kein einheitliches architektonisches Erscheinungsbild angestrebt, sondern jedes der Gebäude ist einzigartig und sorgt für eine abwechslungsreiche, interessante Fassade längs des Hafenbeckens.

Die Gebäude werden in erster Linie genutzt durch Firmen der Medien- und Werbebranche sowie Modeunternehmen. Aber auch renomierte Rechtsanwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfer haben hier ihren Sitz. Daneben gibt es Geschäfte, ein Kino und eine wachsende Gastronomie. Insgesamt hat der Medienhafen seit den neunziger Jahren mehrere tausend neue Arbeitsplätze geschaffen.
Die vielleicht herausragendsten Gebäude des Medienhafens sind der "Neue Zollhof". Entworfen wurden sie vom kanadisch-amerikanischen Architekten Frank Gehry. Die drei Gebäudeteile, alle mit abgewinkelten Flächen und in geschwungener Form, aber mit Fassaden aus unterschiedlichen Materialen und Farben, stellen einen Blickfang für jeden Besucher dar.