Altstadt - Die "Längste Theke der Welt"

Die Altstadt ist das Herz Düsseldorfs. Gassen mit historischen Gebäuden, kleinen und großen Geschäften, unzähligen Kneipen, Imbissbuden und Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel prägen den Bereich zwischen Schlossturm und Heinrich-Heine-Allee.

Als "längste Theke der Welt" bezeichnet wird sie ihrem Ruf als Partymeile besonders an den Wochenenden gerecht, wenn sich tausende Besucher auf der Bolker Straße und den abzweigenden Gassen drängen. Neben dieser lauten, bisweilen anstrengenden Seite der Altstadt lebt sie aber immer noch von und mit ihren Traditionen: alteingesessene Gastronomie und Hausbrauereien, in denen neben frischem Altbier deftige rheinische Spezialitäten serviert werden.

Die Ratinger Straße mit ihren Kneipen bietet typisches Altstadtflair, ohne den ganz großen Rummel, wie er weiter südlich auf der Bolker Straße herrscht. Bei gutem Wetter steht man mit seinem Bier vor der Kneipe. Die Straße füllt sich allmählich mit Besuchern bis es bald kein Durchkommen mehr für den Verkehr gibt und die Straße schließlich gesperrt wird.

Die Altstadt ist auch eine "Shoppingmeile". Neben großen Kaufhäusern finden sich in ihren zahlreichen Gassen kleine Geschäfte und Boutiquen, die zu einem Einkaufsbummel einladen. Hier kann man manches Schnäppchen finden.

Das bekannteste Wahrzeichen Düsseldorfs ist der Schlossturm. Er bildet das einzige Überbleibsel des Stadtschlosses, das im Jahre 1872 komplett niederbrannte. Die Anlage eines Schlosses an dieser Stelle reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Heute beherbegt der Turm ein Schifffahrt-Museum.

Nicht weit entfernt befindet sich das historische Rathaus, dessen ältester Teil zwischen 1570 und 1573 errichtet wurde. Davor steht das Jan-Wellem-Denkmal aus dem Jahre 1711, das den beliebten Düsseldorfer Regenten zeigt, der als pfälzischer Kurfürst auch das Herzogtum Jülich-Berg regierte und Düsseldorf zu seiner Residenzstadt machte.

Ein weiteres Wahrzeichen der Altstadt ist die barocke Andreaskirche, die zwischen 1622 und 1629 erbaut wurde. Sie diente Jan Wellem als Hofkirche. Der Kurfürst ist hier auch beerdigt.